DANEBEN


Pressestimmen und Reaktionen


"Danke noch mal für den feinen Abend gestern!"

Susanne Pöchacker


"Gratulation zu Ihrem ersten echten Kabarettprogramm."

Werner Schneyder


"Mir gefällt vor allem der zweite Teil sehr gut, wenn die Handlung langsam in eine Parallelwelt abdriftet."

Rupert Henning


"Gehen Sie diesen Weg weiter."

Andre Heller


"Ich wollte mich bedanken für diesen unterhaltsamen Abend im Stadttheater. Es hat mir sehr gefallen."

Jasmin Dolati (Programmchefin Radio Wien)


"Ich habe mich bestens amüsiert."

Doris Glaser, Ö1


"Großartig!"

Gottfried Neuner (Schauspieler, derzeit TAG)


"Das Programm hat einen ganz eigenen Stil, mit keinem anderen vergleichbar."

Werner Sobotka (Regisseur)


"Meine Freundin Helga und ich aber uns sehr gut unterhalten!"

Ingeborg Rabinger


"Danke für die vielseitige Rutschpartie gestern Abend hinein ins entspannte Nachdenken."

Beatrix Kramlovsky


"Mir hat Ihr Abend so gefallen! So g'scheit und sympathisch und übermütig. Jede Begegnung mit Ihnen und Ihren Neurosen ist eine richtige Freude."

Angelika Kofler


"Hab mir gestern ihr Programm ,Daneben"'angeschaut, hat mir seht gut gefallen und ich freu mich, weiterhin ihre Kolumnen zu lesen. Beim Thema ,Fasching' bin ich ganz ihrer Meinung, der ist unnötig und fast abbartig:) Aber Bärlauch???? Ist echt lecker, und außerdem lässt er uns, sobald er da ist, auf den Frühling hoffen!"

Katharina Jedliczka


"Danke, lieber Guido, für diesen vergnüglichen Abend!"

Anita Pollak


"Wir hatten gestern einen sehr unterhaltsamen Abend in der Walfischgasse, auch unseren Freunden, die wir eingeladen hatten, hat's sehr gut gefallen. Wir freu'n uns schon auf eine Fortsetzung, doch muß ich Ihnen sagen, Sie haben sich die Latte recht hoch gelegt."

Bernhard Göritzer


Ich war vergangenen Samstag in Ihrer Vorstellung und möchte Ihnen meinen vollen Respekt aussprechen. Alle Achtung! Ihren Humor wie auch Ihre Tiefgründigkeit beweisen Sie ja laufend mit Ihren (kurzen) Kolumnen im Kurier, dieses Niveau aber über 2 (lange) Stunden zu halten verdient Applaus. BRAVO! Freue mich schon auf Ihr nächstes Programm!

Norbert Lederer


Ich/wir haben es letzten Samstag endlich geschafft Ihr Programm zu sehen/hören. Großartig!!!! Zu Ihrem Programm: Einfach grenzgenial, wie Sie die Dummheit der Menschen analysieren und die Dinge mit Ihrer niveauvollen Wortwahl und doch auch mit Schmäh auf den Punkt bringen. Nachdem ich Ihre Kolumnen kenne, war mir natürlich einiges bekannt. Toll, wie Sie das alles in ein Programm verpackt haben und sehr unterhaltsam, sympathisch und ohne Arroganz 'rüber bringen. Ohne Sie persönlich zu kennen, genau SO habe ich mir SIE vorgestellt! Ich/wir wünschen Ihnen weiterhin diesen Einfallsreichtum und viel Erfolg, weil wir (meine Frau und ich) eben auch "ANDERS" sind und uns ebenfalls von den unglaublich dumpfsinnigen, einfältigen Lebensanschauungen mit Freude distanzieren.

Franz und Andrea Leitner


"Danke, dass Sie meiner Frau und mir einen vergnüglichen Abend bereitet haben. Nun ist es wahrscheinlich für Sie nicht unbedingt ein Kompliment, wenn einem Kabarettisten ein ,vergnüglicher Abend' bescheinigt wird, da er vielleicht eher aufwühlen, die Welt und alles drum herum verbessern möchte, o. ä., was ja mit Vergnügen wenig zu tun hat. Betrachten Sie es dennoch als Kompliment. Wie Sie sich vielleicht erinnern, schätzen wir Ihre Kolumnen (ich eher Ihre „Ohrwascheln“, meine Frau eher Ihre „Freizeit“-Beiträge), daher mussten Sie bei uns auch nix verändern oder verbessern, da wir meistens ohnehin Ihrer Meinung sind, die direkte Ansprache von der Bühne ist aber dennoch ein besonderes Erlebnis."

Thomas Vavrinek


"Wir hatten so einen lustigen Abend mit Ihnen!"

Helga Romstorfer


"Wir haben Ihr Programm mit großem Genuss gesehen."

R. Mlczoch


"Es war ein wirklich gelungener Abend mit vielen wahren Episoden und lustigen Pointen!"

Elisabeth Lerch


"Zum zweiten Mal war ich vor einigen Wochen in einem Ihrer Kabarettabende. Es hat mir wieder sehr gut gefallen."

Andrea Budin


"Maximaler Respekt noch einmal! Tolle Entwicklung legst du hin!"

Markus Stachl


"Ich bin schon lange ein Fan Ihrer Kolumnen im KURIER. Jetzt habe ich mir auch Ihr Programm angeschaut. Ich verbrachte mit meiner Frau einen wunderbaren und amüsanten Abend im Theater. Machen Sie weiter so."

Hans Glatz


"Richtig gut, enorm präsent!"

Walter Friedl


"Besser als viele andere."

Ulla Krenn


"Ich habe Ihnen mit großem Vergnügen zugehört. Danke für den heutigen Abend."

Erika Kaiser


"Noch besser als erwartet. Ich hätte noch stundenlang da sitzen und zusehen und zuhören können. Wobei einem ja das Lachen dann manchmal im Halse stecken bleibt, so traurig, so wahr sind manche im Schmäh verpackten Widerlichkeiten des Lebens und dieses Landes."

Claudia Leitner


"Es war wirklich sehr gut und lustig gestern."

Peter Rabl


"Das war gut! Besonders der zweite Teil! Es hat mir richtig gut gefallen."

Karin Kofler


"Gratuliere, feine Klinge!"

Christian Moser


"Sie können stolz sein. Bewundernswert, wie sie einen langen Text so sicher und souverän rüberbringen."

Erika Jeschko


"Mein Mann und ich haben uns sehr gut unterhalten. Und der Satz ,Da müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, Sie werden aber keinen finden' ist bei uns schon ins Familienvokabular eingegangen."

Marion Mauthe


"Gratuliere Ihnen und Matthias Kempf (Regie; Anm.)."

Barbara Fally-Puskas


Zwangsernährt mit Zwiderwurzn

Tartarotti ist dagegen. War er immer schon. Glaubt er. Darum habe er es auch zu seinem Beruf gemacht. Aber hat er das wirklich. Oder war es umgekehrt? Hat erst der Beruf aus ihm einen notorischen Widersprecher gemacht? Das pointierte Nörgeln ist des Kolumnisten täglich Brot. Und es kann ihm ganz schön aus dem Hals heraus hängen. Dieses professionelle Abhängigkeitsverhältnis von der eigenen Unzufriedenheit. Und diese Zwangsernährung mit Zwiderwurzn.

Immerhin noch besser als Bärlauch. Tartarotti kategorisiert seinen engagierten Kampf gegen dieses bodennahe Blattwerk, das so riecht, „als ob die Bäume Schweißfüße hätten“, als „saisonales Thema“. Griffbereit in der Lade für Frühlings-Ärgernisse. Wahrscheinlich hat er für alle jährlich wiederkehrenden Ereignisse einen kleinen Ordner mit möglichen Themen. Falls es das Leben gerade so gut mit ihm meint, dass er sich aktuell über nichts zu echauffieren vermag.

Wobei ihm allerdings allein schon sein berufliches Umfeld genug Gründe für regelmäßige Fassungslosigkeiten bescheren dürfte. Vom geifernden Erregungsjournalismus bis zu unerfindlichen Zeitungs-Stilblüten. Dabei wäre er so gern mal „dafür“ und nicht immer „dagegen“. Oder – noch besser – auf Distanz zur Meinungspflicht. „Daneben“ eben. Man kann ja zu jedem Thema etwas sagen. Man könnte es aber auch einfach mal lassen.

Für sein Kabarett-Debut (Regie : Matthias Kempf) kombiniert Tartarotti Alltags-Anekdoten mit nahtlos eingeflochtenen, inszenierten Kolumnen-Texten und ausgefeilten Real- und Polit-Satiren zu einer gewitzten, persönlichen Leidenswegbeschreibung durch das Tagwerk eines Zeitungsschreibers. Inklusive eines ausschließlich aus Kronenzeitungs-Leserbrief-Zitaten geschickt gebauten, fiktiven Interviews. Entlarvend kann man das wohl kaum nennen. Aber in dieser Konzentration hat gefährliche Dummheit dann doch wieder einen unangenehm atemberaubenden Effekt.

Nicht ganz nachvollziehbar ist es, wie Tartarotti auf die Idee kommen konnte, seine hintersinnig pointierten Texte stellenweise mit – vermutlich vermeintlich kabarettbühnenwirksamen – billigeren Scherzen zu garnieren. Schon richtig : man merkt vielen seiner Sätze und Pointen an, dass sie einst für Leser und nicht für Zuschauer geschrieben wurden. Aber das tut der Freude keinerlei Abbruch. Im Gegenteil : Es hat Stil. Einen ganz eigenen. Einen, der sympathisch amüsiert, dass es eine Art hat. Einen, dem er demzufolge nur konsequent treu zu bleiben braucht.

Weit weniger sympathiepunkteträchtig ist es, jemandem, der gerade unter gewiss nicht unerheblichen Geburtswehen den mutigen Schritt von „Szenische Kolumnen-Lesung“ zu „Kabarett-Solo“ gewagt hat, zu raten, es mit der Inszenierung nicht zu übertreiben. Nichts gegen blindstichige Verkettungen, verbindliche Bögen und einen dramaturgischen Rahmen. Aber innerhalb Letzterem ist weniger manchmal mehr.

Peter Blau, Kabarett.at

Noch tödlicheres Kabarett

Guido Tartarotti ätzt über den Boulevardjournalismus Wien - Der Leser erwartet sich, so sagt man, klare Positionen. Ein Kolumnist muss daher immer für oder gegen etwas sein, obwohl er mitunter auch das jeweilige Gegenteil vertreten könnte. Er hat es also nicht leicht. Zumal er, wenn er etwa speibfarbene Germknödel grauslich findet, des Lesers Zorn auf sich zieht. Guido Tartarotti, Kolumnist des Kurier, verkörpert in seinem ersten echten Kabarettprogramm einen solch leidgeprüften Journalisten.

Nach längerem Abwägen zwischen dem Reiz des Dagegenseins und den Vorteilen des Dafürseins sieht Tartarottis Alter ego das Heil im Danebensein. Daneben nennt sich denn auch das Programm, das der Musikkritiker mit dem Kürzel "guitar" am Dienstag im Theater am Alsergrund vorstellte.

Mit seinen Gedankenflügen erreicht er die verheißungsvolle Destination aber erst gegen Ende hin: Tartarotti weidet sich an journalistischen Fehlleistungen ("Golden Redriver" in der Nön, "Tanzbär-" statt "Transferleistungen" in der APA) und ätzt über den Boulevard, der am liebsten Erregungsjournalismus betreibe. Das Bakterium sei daher "noch tödlicher" (man stirbt nicht nur, sondern bekommt auch Durchfall). In Zeiten der Wirtschaftskrise werde dieser durch den Ablenkungsjournalismus ersetzt - und dann komme der Servicejournalismus:
Österreich hätte allen Ernstes einen Experten gefragt, ob der Penis beim Pinkeln einfrieren könne.

Seine These, dass es gefährlich ist, das Wissen nur aus der Krone zu beziehen, stützte Tartarotti mit einer angeblich wahren, sehr skurrilen Geschichte einer Großmutter ab, die panische Angst hatte, von "der Rumänen-Bande" überfallen zu werden. Als Höhepunkt interviewte er "den" Leserbriefschreiber der Krone, der auf die Fragen ausschließlich mit Originalzitaten (Obama sei ja nur "halbschwarz" u.a.) antwortete.

Leider glaubte Tartarotti, sein Programm mit Sexwitzen ("Das Bett ist der einzige Ort, wo wir Männer zuvorkommend sind") garnieren zu müssen. Solches Erregungskabarett hat der Kurier-Kolumnist aber gar nicht nötig.

Thomas Trenkler, DER STANDARD

Spannend

Am 28.10. hab ich sie und ihr Programm DANEBEN im stadttheater gesehen und da ich ihre Kurierartikel sehr interessant und auf ihre spezielle Art und Weise sehr unterhaltsam und witzig finde, habe ich sie auch live sehr genossen ! Ein spannender Abend.

Theodor Scheffl

Hochlicht

Ihr Auftritt am 28. 10. war ein Hochlicht im grauslichen Weltgeschehen.

Maria Gamsjäger